Dipl. digital Business Solution Designer NDS HF

Was habe ich davon, was bin ich nachher?
Die Digitalisierung wird unsere Arbeits- und damit Berufswelt grundlegend verändern. Sie ermöglicht einerseits stark vereinfachte Arbeitsabläufe – aber noch wichtiger: Sie ermöglicht es auch, dem Kunden ganz neuartige Erlebniswelten zu bieten. Diese Ideen müssen in Konzepte und Lösungen umgesetzt werden; schön reden nützt hier nichts, wenn am Schluss nicht Systeme das tun, was sich die Verantwortlichen vorgenommen haben. Wenn ein Onlinehändler bspw. aufgrund der Datenanalyse feststellt, dass viele Kunden aus einer bestimmten Region häufiger ein bestimmtes Produkt bestellen und er nun dazu noch gezieltere Werbung und Angebote für Zusatzprodukte lancieren möchte, so muss jemand diese Idee in die bestehenden Systeme einbringen. Dafür werden Konzepte, Spezialisten und allenfalls zusätzliche Anwendungen benötigt.

Nach dem Studium zum dipl. digital Business Solution Designer NDS HF bist du in der Lage, in solchen Projekten mitzuarbeiten oder diese sogar zu leiten.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Um an der Höheren Fachschule das Nachdiplomstudium für digital Business Solution Designer besuchen zu können, musst du über eine höhere berufliche Weiterbildung verfügen; also bspw. einen eidg. Fachausweis oder Diplom oder eine höhere betriebswirtschaftliche Ausbildung wie bspw. HWD o.ä. und über mindestens 5 Jahre Berufspraxis. Gute Kenntnisse der ICT sind bei diesem Studium ein Vorteil. Wenn du keine höhere berufliche Weiterbildung absolviert hast, ist der Besuch des Studiums unter bestimmten Bedingungen wie bspw. genügend Praxiserfahrung, Weiterbildung im Beruf oder Empfehlungsschreiben des Arbeitgebers trotzdem möglich. Nimm mit uns Kontakt auf.

Wann starten die nächsten Lehrgänge?

Die nächsten Klassen starten im Mai 2019. Es findet je ein Welcome-Day in Bern oder Olten am 11. Mai 2019, und in Zürich am 18. Mai 2019 statt. Der virtuelle Unterricht findet für die Klassen Bern und Olten jeweils am Mittwochabend und für die Klasse Zürich am Dienstagabend von 18:30 – 21:45 Uhr statt.

Wie findet der Unterricht statt?

Mit unserem Lernkonzept «nova-learning®» werden wir deiner geschäftlichen und privaten Lebenssituation gerecht. Der Unterricht findet nur einmal pro Monat vor Ort in einem Seminarhotel an verkehrstechnisch günstiger Lage von 08:30 – 16:15 Uhr statt und wird einmal pro Semester mit einem Workshop ergänzt. Die restlichen Lektionen besuchst du in einem virtuellen Klassenzimmer, in das du dich, egal wo du bist, einloggen kannst. Der virtuelle Unterricht findet jeweils am Dienstagabend von 18:30 – 21:45 Uhr statt. Wir erachten es als nicht effizient, wenn man für die Grundlagentheorie weite Strecken für den Unterrichtsbesuch zurücklegen muss. Wir haben daher für die Basics Lernvideos erstellt, die du selber durcharbeiten kannst.

Wie werde ich betreut?

Für jede Klasse ist ein Studienleiter zuständig, der die Klasse intensiv betreut. Er besucht die Klassen mehrmals pro Monat und steht zur Verfügung, wenn Probleme beim Lernen auftauchen. Wenn er bspw. beobachtet, dass bei einer Standortbestimmung alle Studierenden nur wenige Punkte erreichen, dann wird er so rasch als möglich diese Klasse besuchen.

Wie lange dauert das Studium, wann habe ich Ferien?

Das Studium dauert 6 Semester. Wir machen Sommer- und Weihnachtsferien. Es gilt dieser Ferienplan.

Wie viel kostet das Studium?

Das Studium kostet insgesamt CHF 13’500.-. Dieses Kursgeld stellen wir monatlich (18 Monate) mit CHF 750.- in Rechnung. Diese kannst du bequem mit Kreditkarte, eRechnung oder klassisch mit einem Einzahlungsschein begleichen. Abgesehen von Lehrmitteln für ca. CHF 1’000.- entstehen keine weiteren Kosten.

Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich?

Die Fachhochschulen anerkennen die Lehrgänge der Höheren Fachschule und rechnen ja nach Studienlehrgang bis zu 90 ECTS an.

Was verdiene ich als dipl. digital Business Solution Designer NDS HF

Wir stützen uns bei den nachstehenden Aussagen auf verschiedene branchenspezifische Umfragen. Der Lohn ist abhängig vom Alter und von der Dringlichkeit des Projekts. Mit der Ausrichtung auf Digitalisierung bist du aber so oder so sehr gefragt. Beispiel: Als 35-jährige/r dipl. digital Business Solution Designer/in NDS HF mit Spezialisierung Digitalisierung kannst du mit einem Jahresgehalt zwischen CHF 120’000.- und 150’000.- rechnen.

Die Fächer

1. Semester

Anzahl Lektionen
Welcome Day 8
Systems Engineering 24
Kommunikation und Digitalisierung 16
Rechtslehre und Digitalisierung 36
Prozessmanagement und Digitalisierung 40
Qualitätsmanagement und Digitalisierung 28
Risikomanagement und Digitalisierung 20
Marketingmanagement und Digitalisierung 24
Investitionsrechnung 24
Case Study 1. Semester (Workshop) 16
Quality Circle 1 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 1 4

2. Semester

Anzahl Lektionen
Wissensmanagement und Digitalisierung 24
strategisches Management und Digitalisierung 48
IT-Qualitätsmanagement (ISTQB) und Case-Study 28
IT-Architekturen (ISAQB) 40
ISAQB Zertifikatsprüfungstraining 12
Requirements Engineering (CPRE) 28
CPRE Zertifiktasprüfungstraining 12
IT-Projektmanagement 20
Case Study 2. Semester (Workshop) 16
Quality Circle 2 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 2 4

3. Semester

Anzahl Lektionen
Innovationsmanagement 32
Digitalisierungs Technologien 32
technolgiegetriebene Business Cases 32
digitial Business Innovation Design 116
Case Study 3. Semester (Workshop) 16
Quality Circle 3 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 3 4

Diplomarbeit (DA)

Anzahl Lektionen
Kick-off am Ende des 2. Semesters 4
Erstellung mit Unterstützung des Coaches (i.d.R. während dem 3. Semester) 300 Stunden
Präsentation zur Diplomarbeit und Expertengespräch 2

Die Dozenten
Unsere Dozenten wählen wir sorgfältig aus:

  • Hoher Praxisbezug

    Wir legen grössten Wert darauf, dass unsere Dozenten das Unterrichtsthema aus ihrer persönlichen Berufspraxis kennen.

  • Sorgfältiger Bewerbungsprozess

    Wenn sich ein Dozent bewirbt, wird er zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sind wir der Meinung, dass eine Zusammenarbeit möglich ist, wird der Bewerber an einem weiteren Termin fachlich befragt. Er muss dabei vertieft Auskunft zu den fachlichen Zusam­menhängen und zum Praxisbezug beantworten.

  • Fundierte Dozentenausbildung

    Hat er dieses Assessment bestanden, wird er auf die Dozententätigkeit vorbereitet. Diese Vorbereitung besteht einerseits aus einer Probelektion wie aus einer entsprechenden Ausbildung zum Dozenten [Erwachsenenbildner SVEB]