Dipl. ICT-System-/Netzwerktechniker/in HF, Digitalisierung

Was habe ich davon, was bin ich nachher?
Alle reden von Digitalisierung, aber was steckt eigentlich dahinter? Welche Technologien kommen dabei zum Einsatz und was ist dabei zu beachten? Die viel beschriebene Cloud ist zwar ein einfaches Wort mit wenigen Buchstaben, dahinter stecken aber hoch anspruchsvolle Geräte, die über komplexe Mechanismen miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Wenn auf einem Smartphone eine push-Nachricht erscheint, weil ein User ein entsprechendes Abo gelöst hat, so braucht es dafür eine hocheffiziente ICT-Infrastruktur.

Nach der Ausbildung Dipl. ICT-System- und Netzwerktechniker/in HF kennst du die dafür notwendige Infrastruktur sehr genau und bist in der Lage, in entsprechenden Projekten mitzuarbeiten oder diese sogar zu leiten.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Um an der Höheren Fachschule technische Informatik studieren zu können, musst du über eine abgeschlossene Lehre und mindestens 3 Jahre Berufspraxis verfügen. Mit Vorteil arbeitest du bereits in der Informatik bspw. als Supporter. Wenn du keine Lehre absolviert hast, nimm mit uns Kontakt auf.

Unter welchen Voraussetzungen ist der direkte Einstieg in ein späteres Semester möglich?

Wenn du bereits einen eidg. Fachausweis in ICT-System- und Netzwerktechnik absolviert hast, ist der Einstieg direkt ins dritte Semester möglich. Auch andere höhere berufliche Ausbildungen berechtigten für einen späteren Einstieg. Nimm mit uns Kontakt auf.

Wann starten die nächsten Lehrgänge?

Die nächsten Klassen starten im November 2018, die Durchführung der Klassen in Zürich und Bern ist definitiv. Es findet je ein Welcome-Day in Bern, 10. November 2018, und in Zürich, 17. November 2018, statt. Der virtuelle Unterricht findet für die Klassen Bern und Olten jeweils am Dienstagabend und für die Klasse Zürich am Mittwochabend von 18:30 – 21:45 Uhr statt.

Wie findet der Unterricht statt?

Mit unserem Lernkonzept «nova-learning®» werden wir deiner geschäftlichen und privaten Lebenssituation gerecht. Der Unterricht findet nur einmal pro Monat vor Ort in einem Seminarhotel an verkehrstechnisch günstiger Lage von 08:30 – 16:15 Uhr statt und wird einmal pro Semester mit einem Workshop ergänzt. Die restlichen Lektionen besuchst du in einem virtuellen Klassenzimmer, in das du dich, egal wo du bist, einloggen kannst. Der virtuelle Unterricht findet für die Klassen Bern und Olten jeweils am Dienstagabend und für die Klasse Zürich am Mittwochabend von 18:30 – 21:45 Uhr statt. Wir erachten es als nicht effizient, wenn man für die Grundlagentheorie weite Strecken für den Unterrichtsbesuch zurücklegen muss. Wir haben daher für die Basics Lernvideos erstellt, die du selber durcharbeiten kannst.

Wie werde ich betreut?

Für jede Klasse ist ein Studienleiter zuständig, der die Klasse intensiv betreut. Er besucht die Klassen mehrmals pro Monat und steht zur Verfügung, wenn Probleme beim Lernen auftauchen. Wenn er bspw. beobachtet, dass bei einer Standortbestimmung alle Studierenden nur wenige Punkte erreichen, dann wird er so rasch als möglich diese Klasse besuchen.

Wie lange dauert das Studium, wann habe ich Ferien?

Das Studium dauert 6 Semester. Wir machen Sommer- und Weihnachtsferien. Es gilt dieser Ferienplan.

Muss ich Englisch können?

Bis zum Ende des Studiums wird ein Englisch-Zertifikat auf Stufe B1 (Preliminary) verlangt. Der Englisch-Unterricht wird entsprechend dem Niveau der Studierenden organisiert. Möchtest du jetzt schon wissen, wie dein Englisch eingestuft wird, dann absolviere den folgenden Einstufungstest.

Wie viel kostet das Studium?

Das Studium kostet insgesamt CHF 29’000.- abzüglich CHF 18’000.- Unterstützungsgelder der Kantone; also netto CHF 11’000.-. Dieses Kursgeld stellen wir monatlich (36 Monate) mit CHF 306.- in Rechnung. Diese kannst du bequem mit Kreditkarte, eRechnung oder klassisch mit einem Einzahlungsschein begleichen. Abgesehen von Lehrmitteln für ca. CHF 1’000.- entstehen keine weiteren Kosten.

Die Kantone unterstützen das Studium mit CHF 3’000.- pro Semester. Um diese Unterstützungsgelder zu erhalten, musst du einen Antrag stellen.

Wie viele ECTS-Punkte erhalte ich? Wie hoch ist die internationale Anerkennung?

Die Fachhochschulen anerkennen die Lehrgänge der Höheren Fachschule und rechnen ja nach Studienlehrgang bis zu 90 ECTS an. Der Lehrgang ist in der Schweiz auf Stufe 6 des nationalen Qualifikationsrahmens [NQR] eingestuft (= Bachelor).

Welche international anerkannten Zertifikate kann ich abschliessen?

Der Lehrgang ist so konzipiert, dass sich in diversen Fächern der Lehrstoff an den Vorgaben der international anerkannten Zertifikate orientiert. Du hast nach diesen Fächern die Möglichkeit, diese international anerkannten Zertifikatsprüfungen zu absolvieren; du musst aber nicht.

CMAP Mobile App Testing, Foundation Level
Hermes-Foundation Zertifikat
IPMA Level D, Projektmanagement
ITIL Foundation Level
ISTQB Software-Tester, Foundation Level
Microsoft diverse Zertifikate bspw. Azure

Was verdiene ich als dipl. ICT-System- und Netzwerktechniker/in HF, Digitalisierung

Wir stützen uns bei den nachstehenden Aussagen auf verschiedene branchenspezifische Umfragen. Der Lohn ist abhängig vom Alter und von der Dringlichkeit des Projekts. Mit der Ausrichtung auf Digitalisierung bist du aber so oder so sehr gefragt. Beispiel: Als 35-jährige/r dipl. ICT-System- und Netzwerktechniker/in HF mit Spezialisierung Digitalisierung kannst du mit einem Jahresgehalt zwischen CHF 110’000.- und 130’000.- rechnen.

Die Fächer

1. Semester

Anzahl Lektionen
Welcome Day 8
Systems Engineering 24
Grundlagen Unternehmensführung 24
Kommunikation 16
Statistik 24
rechtliche Grundlagen 36
Prozessmanagement und Digitalisierung 40
Grundlagen Betriebswirtschaftslehre 24
Investitionsrechnung 24
Case Study 1. Semester (Workshop) 16
Quality Circle 1 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 1 4

2. Semester

Anzahl Lektionen
Betriebsbuchhaltung 40
Projektmanagement Grundlagen (IPMA) 40
Projektmanagement Simulation 8
Projektmanagement Zertifikatsprüfungstraining (IPMA) 12
Personalführung 44
Beschaffung 20
Grundlagen Qualitätsmanagement 28
Grundlagen Risikomanagement 20
Case Study 2. Semester (Workshop) 16
Quality Circle 2 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 2 4

3. Semester

Anzahl Lektionen
Informationsmanagement 24
IT-Projektmanagement 20
Kommunikationstechnik 40
Archivierungs- und Backup Technologien (Cloud-basiert) 20
Zugriffssicherheits Technologien 104
Arbeitsplatzsicherheit 4
Case Study 3. Semester (Workshop) 16
Quality Circle 3 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 3 4

4. Semester

Anzahl Lektionen
IT-Vertragsrecht 16
Service-Management (ITIL) und Case-Study Service-Management 24
Service-Level Agreements 24
Green-IT 20
System-Architekturen (Schwerpunkt Cloud-Technologie) 40
Cloud-Computing Technologien 40
Praxisarbeit inkl. Kick-off, wissenschaftliches Arbeiten 68
Quality Circle 4 (nach der Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 4 4

5. Semester

Anzahl Lektionen
IT-Sicherheits- und Risikomanagement 40
Client-Technologien (Cloud-basiert) 76
Server- und Virtualisierungstechnologien (Cloud-basiert) 72
Konfigurationsmanagement 24
Planspiel (Workshop) 16
Quality Circle 5 (nach der Semesterprüfung 4
Semesterprüfung 5 2

6. Semester

Anzahl Lektionen
Netwerkdesign, -planung, -optimierung, -störungsbehebung (Cloud-basiert) 140
Mobile-Computing Technologien (Cloud-basiert) 72
 Show Cases (Workshop) 16
Quality Circle 6 (nach Semesterprüfung) 2
Semesterprüfung 6 4

Diplomarbeit (DA)

Anzahl Lektionen
Kick-off am Ende des 5. Semesters 4
Erstellung mit Unterstützung des Coaches (i.d.R. während dem 6. Semester) 300 Stunden
Präsentation zur Diplomarbeit und Expertengespräch 2

Die Dozenten
Unsere Dozenten wählen wir sorgfältig aus:

  • Hoher Praxisbezug

    Wir legen grössten Wert darauf, dass unsere Dozenten das Unterrichtsthema aus ihrer persönlichen Berufspraxis kennen.

  • Sorgfältiger Bewerbungsprozess

    Wenn sich ein Dozent bewirbt, wird er zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Sind wir der Meinung, dass eine Zusammenarbeit möglich ist, wird der Bewerber an einem weiteren Termin fachlich befragt. Er muss dabei vertieft Auskunft zu den fachlichen Zusam­menhängen und zum Praxisbezug beantworten.

  • Fundierte Dozentenausbildung

    Hat er dieses Assessment bestanden, wird er auf die Dozententätigkeit vorbereitet. Diese Vorbereitung besteht einerseits aus einer Probelektion wie aus einer entsprechenden Ausbildung zum Dozenten [Erwachsenenbildner SVEB]