Der Beweis: Eine Weiterbildung hat positive Effekte auf Gehalt und Karriere!

Das BFS (Bundesamt für Statistik) hat eine Erhebung mit 16’444 Personen zur höheren Berufsbildung 2017 gemacht. Die ersten Ergebnisse sind nun da und sind äusserst interessant. Die höhere Berufsbildung ermöglicht Personen mit Berufsausbildung den Abschluss einer Ausbildung auf Tertiärstufe. Dazu zählen die eidgenössischen Fachausweise, die eidgenössischen Diplome und die Diplome HF (Höhere Fachschule) oder NDS HF (Nachdiplomstudium einer Höheren Fachschule).

2016 strebten rund 30’000 Kandidatinnen und Kandidaten einen Abschluss der höheren Berufsbildung an. Der Hauptgrund für eine Weiterbildung war aber nicht die Verbesserung der Position auf dem Arbeitsmarkt oder ein höheres Einkommen, sondern das Interesse am Inhalt der gewählten Ausbildung. Dies mag auf den ersten Blick verwundern und natürlich wurden Karriere und Lohn gleich danach genannt aber dies wahrscheinlich, weil die meisten davon ausgegangen sind, dass sie besser Chancen haben werden. Und das hat sich bei der Erhebung auch bewahrheitet.

Bereits ein Jahr nach Ausbildungsabschluss geben 60% der Absolventinnen und Absolventen an, die Ausbildung habe einen positiven Effekt auf ihr Gehalt und 50% beurteilen ihre Chancen, Karriere zu machen, als deutlich verbessert. Ein weiterer vielgenannter Grund für einen Abschluss der höheren Berufsbildung war sich auf ein neues Tätigkeitsfeld vor zu bereiten. 20% gaben an, dass sie die Weiterbildung als Vorbereitung für eine spätere Selbständigkeit nutzen wollen. Ausserdem wird bei den Absolventen auch der Nutzen für die persönliche Entwicklung sehr hoch bewertet.

Somit ist bewiesen, dass eine Weiterbildung welche eidgenössisch anerkannt ist bei den meisten Absolventen schon ein Jahr nach dem Abschluss Früchte trägt. Wenn man bedenkt, dass man von diesem Abschluss noch mindestens bis 65 profitieren kann, lohnt sich eine Weiterbildung immer.