Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

nach COVID-bedingtem Ausfall nun endlich wieder physisch vor Ort

Derzeit verzeichnen Schweizer Hochschulen nur rund 3’000 Technologieabsolventen pro Jahr – das ist laut aktueller McKinsey-Studie deutlich weniger als die Hälfte des geschätzten Bedarfs im spezialisierten Technologie- und IT-Bereich.

Rund eine Million Arbeitsplätze werden in den nächsten rund zehn Jahren in der Schweiz verschwinden, prognostiziert eine aktuelle Arbeitsmarkt-Analyse der Unternehmensberatung McKinsey. Etwa genauso viele Jobs sollen zugleich neu entstehen – vor allem in der IT-Branche. Entsprechende Weiterbildung sei der Schlüssel zum Erfolg.

Die Verdrängung von Arbeitskräften sei ein typisches Merkmal der modernen Arbeitsmärkte, das Tempo des Wandels könnte sich jedoch möglicherweise verdoppeln, schreiben die Autoren in der umfassenden McKinsey-Analyse «Die Zukunft der Arbeit: Die digitale Chance der Schweiz», die sich eingehend mit den Herausforderungen der Automatisierung und Digitalisierung befasst. «Bis 2030 könnte etwa ein Fünftel bis ein Viertel aller auf dem Schweizer Arbeitsmarkt durchgeführten Aufgaben automatisiert werden – das entspricht 1 bis 1,2 Millionen Arbeitsplätzen», die somit wegfielen, so die Experten weiter.

Dies bedeute jedoch nicht zwangsläufig, dass der digitale Wandel unter dem Strich in der Schweiz zum Verlust von Arbeitsplätzen führt: Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass dank neuer Technologien und Ankurbelung des Konsums im selben Zeitraum 800’000 bis eine Million neue Stellen entstehen werden. Etwa die Hälfte dieser neuen Arbeitsplätze sei im Technologiebereich (Hardware/Software) sowie bei Unternehmen, die digitale Lösungen implementieren, zu erwarten.

Aus- und Weiterbildung wird zum entscheidenden Faktor
Die Digitalisierung werde auf die verschiedenen Branchen ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. Vor allem im Detail- und Grosshandel, in der Versicherungs- und Finanzbranche sowie in Administration und Verwaltung werden laut McKinsey-Studie Zigtausende Arbeitsplätze wegfallen, wohingegen im Gesundheitswesen und in fachspezifischen, wissenschaftlichen, technischen und IT-Dienstleistungen mit einem massiven Zuwachs neuer Arbeitsplätze zu rechnen sei.

«Wir schätzen, dass die Nachfrage nach Aufgaben, die grundlegende kognitive oder physische und manuelle Fähigkeiten erfordern, um etwa 20 Prozent sinken könnte.» Umgekehrt werde der Bedarf an sozialen, emotionalen und technologischen Fähigkeiten um bis zu 50 Prozent steigen, schreiben die Studienautoren.

Hierbei werde die Aus- und Weiterbildung zum entscheidenden Faktor. Derzeit verzeichnen Schweizer Hochschulen nur rund 3’000 Technologieabsolventen pro Jahr – das sei deutlich weniger als die Hälfte des geschätzten Bedarfs im spezialisierten Technologie- und IT-Bereich. So hält die Studie denn auch fest: «Die Bildungsanbieter sollten ihre Angebote noch stärker auf die Vermittlung technologischer und emotionaler Kompetenzen sowie auf lebenslanges Lernen ausrichten.» Und: «Führungskräfte weisen darauf hin, dass es bereits heute nicht ausreichend Bewerbungen für die nachgefragten Berufsprofile gibt.» (SIW)

*Soll schon der grosse deutsche Dichter Friedrich Schiller (1759-1805) gesagt haben.


Laden Sie den vollständigen McKinsey-Bericht herunter: «The future of work: Switzerland’s digital opportunity» (PDF 4.1MB)
Zusammenfassung:  Englisch/Deutsch/Französisch (PDF 1.1MB)

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