Mit einer Weiterbildung, die das Thema Digitalisierung behandelt, sichert die IT-Fachkraft nicht nur die Zukunft von Unternehmen, sondern auch die eigene. Bild: Fotolia

Digitale Transformation SIW

«Gewöhnlicher» Betriebswirtschafter zu werden, reicht nicht mehr

Ein Betriebswirtschafter muss in der Lage sein, die Zukunft des Unternehmens für die nächsten Jahre zu sichern. Ohne fundierte Kenntnisse darüber, welche Chancen und Risiken die Digitalisierung birgt, kann das nicht gelingen.

Die Weiterbildung zum dipl. Betriebswirtschafter HF ist nach wie vor beliebt. Dies liegt einerseits daran, dass bei kleinen wie grossen Unternehmen Bedarf an Leuten mit einem solchen Abschluss besteht. Anderseits ist diese Weiterbildung sehr vielseitig, wodurch der Absolvent für seinen weiteren Werdegang keine explizite Richtung festlegt, welche er nicht mehr ändern kann. Vielmehr bleiben ihm auf seinem Karriereweg viele Optionen offen: Ob als Geschäftsführer eines Kleinunternehmens oder als Mitarbeiter im mittleren oder oberen Kader eines grösseren Unternehmens – mit dieser Weiterbildung ist der Absolvent auf alles vorbereitet.

Wirklich auf alles? Reicht es denn heute, alle Instrumente der Betriebswirtschaft zu beherrschen, um eine Kaderposition einzunehmen? Bis jetzt reichte es.

Die Digitalisierung hält Einzug

Das Problem ist, dass das in naher Zukunft eben nicht mehr reichen wird. Genau genommen reicht es heute schon nicht mehr. Denn als Betriebswirtschafter muss man in der Lage sein, strategisches Management zu betreiben. Also nichts anderes, als die Zukunft des Unternehmens für die nächsten 3 bis 5 Jahre oder länger zu bestimmen und zu sichern.

Die Digitalisierung hält Einzug. Und ob man diese nun gut findet oder nicht, sie prägt die Wirtschaft schon jetzt enorm und wird dies weiterhin tun. Mindestens so, wie schon die Industrialisierung die Wirtschaft prägte und auch da waren nicht alle happy. Und doch würde die Wirtschaft heute ohne Industrialisierung nicht mehr funktionieren.

Man kann sich also entweder mit der Digitalisierung befassen und die enormen Chancen nutzen, welche sie bietet, oder man kann sich verschliessen und die Chancen der Konkurrenz überlassen. Für das strategische Management ist die zweite Variante keine Option.

Die Schulen sind jetzt gefragt

Die meisten Schulen haben diese Entwicklung jedoch noch nicht erkannt. Sie unterrichten das, was in der Vergangenheit nachgefragt wurde und was in der Gegenwart nachgefragt wird. Es kann ja auch keine Nachfrage geben, wenn das Angebot nicht existiert. Bis jetzt nicht.

Die SIW ist sich dieser Problematik bewusst und fokussiert in all ihren Lehrgängen auf die Digitalisierung. Dabei achten wir darauf, dass wir diese Thematik nicht nur im strategischen Management, sondern in allen Fächern aufgreifen. Und dies nicht nur mit ein paar einfachen Beispielen. Vielmehr sollen unsere Studierenden wissen, was Digitalisierung bedeutet und wie sie sie für ihr Unternehmen nutzen können.

So behandeln wir im Rechnungswesen nicht nur klassische Themen wie Buchhaltung und Kalkulation, sondern befassen uns auch mit neuen Buchhaltungssoftwares und Zahlungsmethoden wie Twint oder Bitcoins. Im Marketing behandeln wir intensiv das Digital- und Onlinemarketing. In England wurden 2016 über 50% der Werbebudgets in Onlinemassnahmen investiert. In der Schweiz waren es nur 31%, der Anteil nimmt jedoch jedes Jahr zu. Bei erfolgreichen Unternehmen ist die Verteilung zugunsten des Onlinemarketings natürlich höher. Ein Grund für die tiefen nationalen Zahlen ist, dass viele nicht wissen, wie sie mit Onlinemarketing umgehen sollen. Wie auch, wenn man bedenkt, dass der Verband Swissmarketing, welcher für die Weiterbildungen «Marketingfachleute» und «Marketingleiter/-innen» zuständig ist, Onlinemarketing erst ab 2019 im Prüfungsreglement vorsieht. Also nicht einmal die «Profis» im Marketing haben bisher in den Weiterbildungen vertieft gelernt, Onlinemarketing zu nutzen.

Und so ist es auch in vielen anderen Fächern: Einfach ein «gewöhnlicher» Betriebswirtschafter zu werden, reicht nicht mehr, wenn du Erfolg haben willst. Neue Skills sind gefragt, und es liegt an den Schulen, diese zu vermitteln.

Digitalisierung vorleben

Natürlich propagieren wir die Digitalisierung nicht nur im Unterricht, sondern leben sie auch vor. Mit dem Unterrichtsmodell «nova-learning®» bieten wir ein Lehrmodell, bei welchem der klassische Präsenzunterricht nur noch einmal im Monat stattfindet. Die restlichen Unterrichtseinheiten werden im virtuellen Klassenzimmer abgehalten und durch Lernvideos und Workshops ergänzt. Ausserdem unterstützen wir unsere Studierenden mit einer Lernplattform, elektronischen Lernkarten, Lern-Games und klassischen wie elektronischen Lehrmitteln. Somit kann bei uns die Weiterbildung zu 100% berufsbegleitend absolviert werden.

«nova-learning®» ist jedoch kein Fernstudium, denn bei uns werden die Studierenden eng durch den Studienleiter begleitet und im virtuellen Klassenzimmer haben sie den gleichen Austausch mit den Dozenten wie im Präsenzunterricht.

Mit einer Weiterbildung, die das Thema Digitalisierung behandelt, können die Studierenden also nicht nur die Zukunft von Unternehmen sichern, sondern auch die eigene.